Die Rückkehr der grünen Feuerbälle

source: bragalia.blogspot.deDie sogenannten ’grünen Feuerbälle’ sind ähnlich wie die ’Foo Fighter’ (wir berichteten) ein historisches UFO-Phänomen. Ende der 1940er und Anfang 1950er Jahre wurden sie von zahlreichen Zeugen, vor allem im Südwesten der USA, gesichtet. Doch irgendwann wurde es still um das Phänomen und die Sichtungen hörten auf, bis kürzlich neues Bild- und Videomaterial auftauchte, dass die Wiederkehr der Feuerbälle dokumentiert.

Von Tobias Berg

Vielleicht gerade weil die unidentifizierten Objekte Ende der 1940er Jahre die Angewohnheit hatten in der Nähe sensibler Einrichtungen wie Raketensilos, Nukleartestgeländen sowie den ’National Laboratories’ in Los Alamos und Sandia aufzutauchen, stellte man eigens eine Expertengruppe zusammen, die dem Phänomen auf den Grund gehen sollte. Unter der Federführung des Astronomen Dr. Lincoln LaPaz, welcher auch schon mit dem vermeintlichen UFO-Absturz in Roswell zu tun hatte, wurde das Phänomen mit den zur Verfügung stehenden mitteln studiert. Die Untersuchung verblieb jedoch ohne nennenswerte Ergebnisse und die Meinungen der beteiligten Wissenschaftler (unter ihnen auch einer der Erbauer der ersten Atombombe Dr. Edward Teller) über die Ursache des Phänomens gingen weit auseinander.

Grüne Feuerbälle vs. Meteoriten  

In seinem letzten Statement bezüglich der grünen Feuerbälle gegenüber dem Astronomen und Mitarbeiter von ’Projekt Blue Book’, J. Allen Hynek, stellte La Paz fest, dass weder er noch irgendjemand das Phänomen bislang richtig verstanden hat. Sicher ist sich LaPaz jedoch, dass es sich nicht um konventionelle Meteoriten handelt und beschreibt die Eigenschaften der Feuerbälle wie folgt:

  • Sie favorisieren und gruppieren sich vornehmlich in bestimmten geographischen Bereichen und nicht selten in der Nähe von hoch-sensiblen Anlagen.
  • Ihr Erscheinen ist episodisch. Sie scheinen alle gemeinsam zu verschwinden um dann Jahre später wieder aufzutauchen.
  • Sie ziehen keinen Schweif aus Rauch nach sich.
  • Sie ändern die Flugrichtung und Winkel (manchmal scharf und schlagartig im Gegensatz zu anderen meteorischen Phänomenen.
  • Ist gibt keinen Einschlagplatz und sie haben nie eine Spur ihrer Anwesenheit hinterlassen.
  • Sie bewegen sich nicht immer  schnell und geradlinig, da sie in der Lage sind ihre Geschwindigkeit zu ändern – manchmal bewegen sie sich wesentlich langsamer als kosmische Trümmer (während ihres Eintritts in die Erdatmosphäre).
  • Sie können eine ’limettengrüne’ Färbung aufweisen, die kein bekanntes Himmelsphänomen aufweist.

Grüne Feuerbälle heute

In jüngster Vergangenheit sind die grünen Feuerbälle, augenscheinlich nach einer längeren Ruhephase, wieder in Erscheinung getreten und konnten auf Bild und teilweise auch auf Video festgehalten werden. Die interessantesten Fälle werden nachfolgend wiedergegeben:

Die erste Aufnahme eines grünen Feuerballs stammt von der Apollo 7 Mission der NASA, die 1978 stattfand. Die Aufnahmen zeigen eine grün leuchtende Erscheinung, welche die Erdatmosphäre verlässt. Auch die Astronauten Neil Armstrong und Buzz Aldrin sollen auf einem Raumflug 1969 grüne Feuerbälle beobachtet und diese sogar fotografiert haben. In diesem Segment aus einem Vortrag von Wilbur Allen, geht der Forscher näher auf die Analyse dieser Bilder ein:

Wilbur Allen UFO lecture 2012: UFO Forensic Files Green Fireball

Am 9 Oktober 2011 konnte in Chicago ein grüner Feuerball von einem Zeugen gefilmt werden. Die Sichtung des Objekts dauerte mehrere Minuten an, da sich das Objekt sehr langsam bewegte. Dabei scheint das grün leuchtende und strukturiert wirkende Objekt seine Form zu verändern, so dass es am Ende einem Diamanten ähnelt:

Daytime Green Diamond UFOs Chicago 09 Oct 2011

Eine Zunahme der Sichtungen von grünen Feuerbällen kann auch von der amerikanischen UFO-Forschungsorganisation MUFON (Mutual UFO Network) verzeichnet werden. Einer der untersuchten Fälle ereignete sich im März 2010 in Florida und wurde von einem Ehepaar, welche sich als Hobbyastronomen bezeichnen, eingereicht. Die Zeugen, die den Unterschied zu herkömmlichen Meteoriten gut kennen, berichten von einem sich langsam bewegenden grünen Objekt, welches sie in geringem Abstand passierte. Seine Farbe und Helligkeit waren während der gesamten Sichtung konstant.  Im Januar 2012 wurde ein grüner Feuerball in New Mexico dabei beobachtet, wie er sich erst auf die Zeugen zubewegte um dann die Richtung zu ändern und auf ’normale’ Flughöhe aufzusteigen. Bevor das Objekt verschwand, änderte es (ähnlich wie bei der Sichtung in Chicago) seine Erscheinung in eine leicht glänzende V-Form.

Damals wie heute scheint zu gelten:

Der grüne Feuerball ist neugierig auf uns. Schwebend und ewig lauernd ist er geheimnisvoll und ausweichend. Er lässt sich von uns betrachten, jedoch nie erwischen und berühren. Dies ist was Dr. LaPaz beklagte als er sagte: “er ist nicht natürlich“. Er handelt mit geschick. Er überlegt und wägt ab. Wir können darüber spekulieren ob es sich um einen Lichtball, eine Sonde oder ein Fluggerät handelt. Aber wir können nicht sicher sein. Das einzige dem wir und gewiss sein können, ist die Tatsache, dass das Phänomen real ist – und dass seine Geheimnisse nur gelüftet werden können, wenn es beschließt dies zuzulassen.

Quellen:

  • The Bragalia Files
  • Richard Dolan: UFOs and the National Security State – Chronology of a Cover-up 1941-1973.

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