Neue Auflage von ‘A.D. After Disclosure’ erschienen

Es gibt tausende Bücher, die sich ausführlich damit befassen, den Beweis zu erbringen, dass es UFOs gibt. Das vorliegende Buch ist keines davon.

von Astra Lux

Wie sieht eine Welt nach dem Ende der UFO-Vertuschung aus?

Mit ‘A.D. After Disclosure: The People’s Guide to Life After Contact’ hat ein hochkarätiges Autoren-Gespann eine ebenso fundierte wie spannend zu lesende Analyse über die möglichen Auswirkungen einer offiziellen UFO-Enthüllung vorgelegt. Darin werden die Konsequenzen auf Politik, Religion und Wissenschaft durchleuchtet, die das Eingeständnis einer jahrzehntelangen Vertuschung mit sich bringt. Wie sieht eine Gesellschaft aus, in der es plötzlich zu einer allgemein anerkannten Realität wird, dass es Kontakte zu Auflerirdischen gab oder noch gibt, und Geheimprojekte mit Hochdruck daran gearbeitet haben, deren Technologie zu verstehen? Mit dieser Fragestellung ist mit A.D. die nunmehr zweite Auflage des ersten wirklich exopolitischen Buches auf den Markt gekommen.

Exopolitik beginnt genau dort, wo andere aufhören weiterzudenken

Für die Exopolitik stellt sich nicht mehr die Frage, ob es UFOs gibt, sondern vielmehr wer sie steuert und warum sie hier sind. Hier wird sich der Fragen gestellt, die sich aus der Konsequenz ergeben: Wie gehen wir damit um? Wie bereiten wir die Gesellschaft auf die damit verbundenen einschneidenden Veränderungen vor, und wie können wir unsere Interessen gegenüber außerirdischen Zivilisationen behaupten? Und: was sind in diesem Zusammenhang überhaupt unsere Interessen?
In diesem Buch versuchen die beiden Autoren Richard M. Dolan und Bryce Zabel eine nüchterne Bestandsaufnahme und spielen leicht nachvollziehbar alle denkbaren Eventualitäten nach diesem Ereignis historischen Ausmaßes durch: Inwiefern würde diese Tatsache staatliche Machtverhältnisse berühren oder diese sogar in Frage stellen? Wie würde die Wirtschaft darauf reagieren, was passiert an der Börse? Hat die Präsenz von Außerirdischen auf der Erde auch Auswirkungen auf unser Rechtssystem? Inwiefern verändert es unsere religiösen Auffassungen? Die beiden Autoren gehen den fundamentalen Fragen nach, die sich jeder Angesichts solcher einschneidenden Erfahrungen stellt: Wer (oder was) sind sie? Was wollen sie? Und: sind wir sicher?
Fest steht nur, die Auswirkungen berührten letztlich alle Lebensbereiche. Umwälzende gesellschaftliche Veränderungen stünden bevor, womöglich nachhaltiger als die Industrialisierung im 19. Jahrhundert und die virtuelle Revolution dieser Tage. Dieses bisher nur in Englischer Sprache erschienene Buch behandelt wie kein anderes die Kernfragen der Exopolitik, doch kann es noch nicht viel mehr sein, als ein erster Schritt auf dem langen Weg zu einem ‘exopolitischen Bewusstsein’.

‘Disclosure’ ist nicht gleich ‘Disclosure’

Um die Nachhaltigkeit der Veränderungen wissen natürlich auch die politischen Eliten. Ist einmal die Büchse der Pandora geöffnet, sind die zwangsläufigen Entwicklungen unumkehrbar. Es ist sehr wahrscheinlich, dass einige der Strukturen, die jetzt noch für einige bequem und lukrativ sind, dadurch erschüttert würden und genau das ist vermutlich der Grund, warum man sich bisher so schwer damit tat, eine Mitwisserschaft öffentlich einzuräumen. Im Gegenteil: Vieles spricht dafür, dass sehr viel Energie und Geld in Desinformationskampagnen gesteckt wurde, schließlich diente es ja dem Machterhalt.
Es wäre daher naiv, zu erwarten, dass plötzlich über Nacht alle Masken fallen. Richard M. Dolan und Bryce Zabel gehen in ihrem Buch von drei möglichen Szenarien aus: Neben der völligen (radikalen) Aufdeckung in einem kurzen Zeitrahmen wird eine kontrollierte und begrenzte Enthüllung in Betracht gezogen. Es wird veröffentlicht, was nicht mehr zu leugnen ist, aber darüber hinaus wird ein feines politisches Kalkül darüber entscheiden, was der Öffentlichkeit tatsächlich noch preisgegeben wird. Das könnte unter anderem damit begründet werden, dass man keine Massenpanik auslösen möchte, und daher die Öffentlichkeit in homöopathischen Dosen an die neue Wahrheit gewöhnen möchte. Gleichzeitig würde wohl das Versagen der eigenen Institutionen in der Vergangenheit verschleiert, und hinter den Kulissen dürften sich Machtkämpfe darüber abspielen, was die Öffentlichkeit überhaupt wissen muss.

“Disclosure” ist schon von der ganzen Idee her ein Paradoxon: Es ist eine Unmöglichkeit, es wird nie passieren. Es ist aber ebenso unvermeidlich: Es muss geschehen! Warum? Die politischen Mächte und die Geheimnisträger haben kein Motiv ihr Geheimnis aufzugeben. Sie haben nichts davon. Sie werde es also niemals freiwillig tun. Allerdings verhält es sich wie mit einem Kaiser, der ins Meer hinaustritt um die Flut zurückzuhalten. Ganz gleich, für wie mächtig sie sich halten: Die Uhr tickt, die Zeit schreitet voran und sie werden nicht die ganze Menschheit davon abhalten können, dass sie irgendwann vielleicht auch erst in der nächsten Generation in die Lage kommen, es selbst herauszufinden. Also werden sie gezwungen sein, es zu tun. Deswegen ist es unvermeidlich” (Richard M. Dolan in einem Interview zur Vorstellung des Buches)

Vielleicht befinden wir uns derzeit genau am Anfang dieser Phase, und die Veröffentlichung der UFO-Akten von bislang Belgien, Brasilien, Chile, Dänemark, Ecuador, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Kanada, Mexiko, Neuseeland, Peru, Russland, Spanien, Ukraine und Uruguay sowie die überraschenden Stellungnahmen seitens des Vatikans, ohne dass es in den deutschen Medien einen groflen Nachhall fand, sind ein erster Schritt für eine ‘sanfte’ Version von ‘Disclosure’. Trotz allem darf man aber auch eine dritte Möglichkeit nicht aus den Augen verlieren, nämlich die Gefahr, dass auch die Aufdeckung von UFO-Geheimnissen nur der erneuten Verschleierung von noch viel größeren Geheimnissen dient.

So oder so: Die Zeit nach ‘Disclosure’ wird viel mehr neue Fragen aufwerfen, als die Enthüllungen beantworten können. Es wird erst der Anfang einer ganz neuen Entwicklung sein, und danach wird man erst recht nicht seinen kritischen Blick ablegen dürfen. Die erste Aufgabe der Exopolitik wird auch nach dem Erreichen dieses Etappenziels sein, weiter zu forschen und zu hinterfragen. Die Zeit A.D. wird viele Veränderungen bringen, die wir jetzt noch gar nicht erahnen können und einige Karten werden neu gemischt aber das allein wird sicherlich noch kein ‘Goldenes Zeitalter’ einleiten.

Die neue Auflage des Buches wurde von den Autoren überarbeitet und neu strukturiert. Sie enthält Neuigkeiten, Korrekturen, Einschübe, Bildmaterial und neue Gedankengänge. Sogar der Titel wurde geändert. So wurde aus ‘A.D. After Disclosure: The People’s Guide to Life After Contact’  ‘A.D. After Disclosure: When the Government Finally Reveals the Truth About Alien Contact’.

A.D. After Disclosure – Author Trailer – 2012

Zu den Autoren:

Bryce Zabel ist ein erfolgreicher amerikanischer Fernsehproduzent, CNN-Korrespondent und Leiter der ‘Academy of Television Arts & Sciences’ in Hollywood. Er hat mehrere Awards gewonnen und hat sich erstmals in seiner Fernsehserie ‘Dark Skies’ mit der UFO-Thematik befasst. Ferner wirkte an Steven Spielbergs Serie ‘Taken’, in der es um UFO-Entführungen geht, mit.

Richard M. Dolan ist Historiker und Buchautor (u.a. ‘UFOs and the National Security State’) und hat an mehreren Fernsehdokumentationen mitgewirkt. Er gilt weltweit als einer der kompetentesten Historiker, die sich mit der Aufarbeitung des UFO-Phänomens befassen.

Die neue Auflage des Buches kann (bislang nur in Englischer Sprache) bei Amazon.de bestellt werden.

Quelle: afterdisclosure.com

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