Leslie Kean äußert sich zu Kritik an chilenischem UFO-Video

source: wikimedia/commonsDie Veröffentlichung eines Videos durch die UFO-Untersuchungsbehörde CEFAA, (wir berichteten) auf dem ein unbekanntes Objekt während einer Flugshow des chilenischen Militärs auftaucht, sorgt für kontrovers geführte Debatten.

Von Tobias Berg

Jetzt nimmt die Journalistin und Autorin des Buches ‘UFOs – Generals, Pilots and Government Oficials Go On The Record’ Stellung zu den Vorwürfen, bei dem Objekt würde es sich lediglich um ein Insekt vor der Kameralinse handeln.

Gemeinsam mit ihrem Co-Autor Ralph Blumenthal veröffentlichte Kean einen Artikel, in dem sie näher auf die Flugeigenschaften des Objekts eingeht und über die Möglichkeit eines außerirdischen Ursprungs des Phänomens spekuliert.

Für die Skeptiker war der Fall jedoch schneller aufgeklärt. Ein vorbei fliegender Käfer soll die Erklärung dafür sein, woran chilenische Experten bereits seit Wochen und Monate forschen. Das Problem hierbei, so Kean, sei jedoch, dass diese selbsternannten Experten nicht über die gleichen Daten verfügten wie die Wissenschaftler der CEFAA. Beispielsweise wurde nur eines der sieben Videos, die das gleiche Objekt zeigen sollen, für die Käfer-Hypothese verwendet.

Trotzdem ließ es sich Leslie Kean nicht nehmen, die aufgestellte Hypothese selbst zu überprüfen. Sie kontaktierte drei ausgewiesene Experten auf dem Gebiet der Insektenkunde und bat um deren Einschätzung des Videomaterials. Die einhellige Meinung der Entomologen: Das Objekt ist mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Insekt!

Leslie Kean behauptet keinesfalls, dass dies eine repräsentative Studie zu diesem Thema gewesen sei, wundert sich aber trotzdem, dass keiner der Skeptiker einen echten Experten auf diesem Gebiet kontaktiert hatte.

Letztlich wird nur die CEFAA selber in diesem Fall für Klarheit sorgen können. Sollte sie, wie sie behauptet, im Besitz von sechs weiteren Zeugenvideos des UFOs sein, würde dies der Insektenhypothese wohl endgültig den Wind aus den Flügeln nehmen, so dass sich die Wissenschaftler mit anderen und ernstzunehmenderen Erklärungsversuchen für das auf Video gebannte Objekt beschäftigen können.

Quelle: Huffington Post

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