Ehemaliger Geheimdienstoffizier spricht über UFOs

Es ist mehr als 20 Jahre her, seit Las Vegas in der seltsamen Welt der UFOs für Furore sorgte. Damals in den späten achtziger Jahren erzählte ein Mann namens Bob Lazar wilde Geschichten über seltsame Fluggeräte, die in der berühmten ‘Area 51′ getestet wurden. Noch heute hallt seine Geschichte auf der ganzen Welt wider.

Jetzt sorgt wieder ein Mann aus Las Vegas unter denjenigen für Furore, die das UFO-Thema verfolgen. Es ist ein ehemaliger militärischer Geheimdienstmitarbeiter, der seine Kontakte in der Regierung nutzte, um auf die Spuren der Gerüchte über ‘fliegende Untertassen’ zu kommen.

“Es sind sehr reale Phänomene. Ich denke, dass wir ein anderes Verständnis darüber entwickeln müssen, wie unser Universum aufgebaut ist.”, sagt Dr. John Alexander.

Dr. Alexander ist von Natur aus skeptisch, aber nicht bei UFOs. Nach dem er viele Jahre das UFO-Thema durch alle Flure in den Machtzentren Washingtons und in den weit verstreuten Ecken und Winkeln des militärisch-industriellen Komplexes verfolgt hat, ist der ehemalige Geheimdienstoffizier davon überzeugt, dass einige der Objekte, die am Himmel gesehen werden, außerirdischen Ursprungs sind und untersucht werden müssen.

“UFOs sind real und ich spreche hier über die physikalische Realität. Es wurden Fluggeräte gesehen – herum huschende Lichtbälle, manche eineinhalb Meilen groß – die auch auf dem Radar gesichtet wurden. Sie sind wirklich hier.”, sagte er.

Aber trotz seiner Akzeptanz der grundlegenden UFO-Geschichte wird Alexander von der UFO-Gemeinde mit Argwohn und Verachtung betrachtet. Jemand nannte ihn einmal ‘einen richtigen Man In Black’. Bei seinen häufigen Reisen zu UFO-Konferenzen trifft er oft auf unverhohlene Feindseligkeit und hartnäckige Fragen.

“Die wahren Gläubigen sind noch feindseliger eingestellt, als die Skeptiker. Wenn man nicht an ihre Geschichten glaubt, wie immer diese auch aussehen, wird man zum Feind erklärt. Du musst ihnen jedes Stück abkaufen, andernfalls ist man selbst Teil der Vertuschung und bla bla bla…”, sagt er.

Alexanders Blasphemie besteht darin, dass er nicht an eine aktive Vertuschung durch die Regierung glaubt. In seinem neuen Buch ‘UFOs: Mythen, Verschwörungen, Realitäten’ beschreibt er seine langwierige Suche nach den Hütern der Geheimnisse.

Während seiner aktiven Zeit beim Militär erhielt Oberst Alexander grünes Licht zur Bildung einer militärischen UFO-Arbeitsgruppe. Er wollte herausfinden, wohin all die UFO-Sichtungsberichte verschwinden und wer eventuell Material von abgestürzten Untertassen zurückhält. Er traf sich mit der CIA, DIA, NSA, dem Pentagon, aber auch mit zivilen Schwergewichten wie Edward Teller, dem Vater der Wasserstoffbombe, und Ben Rich von Lockheed’s Skunkwords.

“Unsere Vermutung war, dass es irgendwo ein verdecktes Programm gibt, jemand der die Geschäfte im Auge behält. Im Laufe der Zeit trafen wir uns mit vielen Leuten und alle waren interessiert, aber niemand sagte: ‘Wir sind es!’. Es war immer jemand anderes.”, sagte Alexander. “Ich sprach mit den Leitern oder Stellvertretern all dieser Agenturen, die man kennt und auch mit denen, die man nicht kennt. Aber alle sagten das Gleiche.”

Im Gegensatz zu der öffentlichen Stellung der Regierung, gab es bei den Geheimdiensten und beim Militär großes Interesse an UFOs. Darunter waren viele hochrangige Leute, die selbst ihre Erfahrungen mit UFOs gemacht hatten. Aber wenn es eine Halle voller UFO-Geheimnissen gibt, so hat er sie nie gefunden. Daraus schloss er, dass es keine aktive Vertuschung gibt und dies führte zu dem Vorwurf, dass er selbst Teil der Verschwörung ist.

“Meine Prämisse ist, dass wir nicht einmal den Punkt erreicht haben die richtigen Fragen zu stellen. Aber die UFO-Gemeinde hat beschlossen, wie die Antworten aussehen müssen.”, sagte er.

Um die Blasphemie noch weiter auf die Spitze zu treiben, meint Alexander, dass UFOs nicht unbedingt außerirdisch sein müssen. Die endgültige Wahrheit könnte viel komplizierter sein, sagte er. Zumindest sollten die Leute die Möglichkeit haben UFOs ohne Angst vor der Lächerlichkeit zu untersuchen, meinte er.

“Es muss möglich sein auf dieses sehr reale Phänomen zu schauen ohne die eigene Karriere oder Existenzgrundlage zu gefährden. Das passiert fast zwingend, wenn sie mit UFOs in Verbindung gebracht werden. Ich kann ihnen die Narben zeigen.”, fügte er hinzu.

Quelle: 8newsnow.com

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