Ist der ‘Starchild-Schädel’ außerirdischen Ursprungs?


Der Starchild-Schädel, ein 900 jähriger, bizarr geformter Totenkopf, sorgt seit Jahren für kontroverse Diskussionen unter den Anhängern der Prä-Astronautik und Vertretern der etablierten Wissenschaften. Nun liefern genetische Untersuchungen des Schädels einen weiteren Puzzlestein, der die exotische Herkunft des Kopfes untermauern könnte.

Im Jahre 1939 entdeckte ein Junges Mädchen in Mexiko in einem Bergwerkstollen zwei menschliche Skelette. Eines der beiden Gerippe war stark missgebildet. Mit der Absicht ihren Fund in die USA zu schmuggeln, um es ihrer High- School zur Verfügung zu stellen, verbarg sie die Einzelteile der Skelette in einem Hohlweg. Die Überreste einer frei gespülten Baumwurzel sollten als Versteck dienen. In den darauf folgenden Tagen setzte jedoch starker Regen ein und so gingen große Teile der Skelette verloren. Letztendlich blieben nur die beiden Schädel erhalten. Das Mädchen behielt sie bis zu ihrem Tod in den frühen 90er Jahren als Souvenir. Sie ahnte nicht, welch erstaunliche Entdeckung sie gemacht hatte und für welch kontroverse Diskussionen der missgebildete Schädel in der Wissenschaft sorgen sollte.

Der Psychologe und ehemalige Mitarbeiter des Militärgeheimdienstes der U.S. Army Lloyd Pye studiert den mysteriösen Schädel bereits seit einigen Jahren. Aufgrund der besonderen Form des Totenkopfes ist dieser auch unter dem Namen „Starchild“ bekannt. Die Forschungen Pyes sollen die Art und Herkunft des Schädels klären. Bei seinen Untersuchungen machte der Wissenschaftler jedoch einige äußerst seltsame Entdeckungen.

So weist der Schädel zum Beispiel ein Gehirnvolumen von 1600 Kubikzentimeter auf. Das durchschnittliche Volumen eines menschlichen Schädels liegt jedoch bei 1400 Kubikzentimeter! Des Weiteren verfügt der Kopf über seltsame Fasern und rötliche Rückstände in der Knochensubstanz (Spongiosa), die nie zuvor an einem anderen Organismus festgestellt wurden.

Radiologische Untersuchungen ergaben, dass die Knochenstruktur des Schädels bis zu 50 Prozent dichter ist, als es bei einem normalen menschlichen Schädel üblich wäre. Allerdings sind die Knochenwände nur halb so dick. Experten untersuchten den Schädel auf mögliche genetische Defekte, Erkrankungen, Geburtsschäden oder Schädelverformungen durch kulturelle Praktiken. Diese Möglichkeiten konnten jedoch ausgeschlossen werden. Die Art und Herkunft des Schädels bleibt bis heute ungeklärt.

Nun hat ein Genetiker Anfang des Jahres vier Fragmente aus der DNA des Starchild-Schädels mit der mitochondrialen DNA eines normalen Menschen abgestimmt, wie es auf der offiziellen Webseite „The Starchild Project“ heißt. Die mitochondriale DNA ist die Bezeichnung für die zirkuläre, doppelsträngige DNA im inneren der Mitochondrien. Die mtDNA wird ausschließlich von der Mutter vererbt. Vergleiche dieser Fragmente des Starchild-Schädels mit den passenden Fragmenten aus menschlicher mtDNA fördern Erstaunliches zu Tage. Der Starchild-Schädel weist mehr Nukliotidunterschiede auf, als beim normalen Menschen bisher gefunden wurde. Nukliotiden sind Moleküle, die als Grundbausteine von Nukleinsäuren (DNA und RNA) dienen und auch im genetischen Code verwendet werden.

Wie kann es zu einer solchen Abweichung kommen? Bisher konnte keine menschliche DNA väterlicherseits und auch keine DNA einer bekannten Spezies auf der Erde dem Starchild-Schädel zugeordnet werden. Wenn keine bekannte irdische DNA mit der DNA des Starchilds kompatibel ist, könnte es nicht das Ergebnis eines Experimentes einer hochentwickelten außerirdischen Zivilisation sein? Oder ist der Schädel selbst außerirdischen Ursprungs? Diese unkonventionellen Fragen wirft Pye auf seiner Webseite auf.

Bedauerlicherweise kümmert sich die etablierte Wissenschaft nicht um weitere Untersuchungen des mysteriösen Schädels, sodass weitere Forschungen durch private Gelder oder Spenden finanziert werden müssen.

Würde sich tatsächlich herausstellen, dass der Starchild-Schädel duch gentechnische Veränderungen enstanden oder außerirdischen Ursprungs ist, hätte dies wahrscheinlich weitreichende Konsequenzen für die Schulwissenschaft und natürlich für die Paläo Seti. Erstmalig könnten die Vertreter der Prä- Astronautik einen eindeutigen Beweis für ihre Theorie erbringen, nämlich das die Menschheit vor Jahrtausenden von außerirdischen Zivilisationen besucht wurde. Unsere Vergangenheit müsste demnach neu untersucht und die Geschichtsbücher komplett umgeschrieben werden.

Quelle: starchildproject.com

Übersetzung und Text: Jessica Papenfuß

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