»Lieber Außerirdischer!…« – Stephen Hawkins Tochter organisierte einen Brief-Wettbewerb für Kinder

»Liebe Aliens! Wir beobachten Euch. Ihr nehmt das doch nicht persönlich, oder?«

»Wenn Ihr nicht Aliens genannt werden wollt, dann teilt es uns mit!«

»Ich bin von der Erde. Sie ist so lebendig wie ein Komet. Mein großer, schöner Planet hat Wasser, Land und eine Atmosphäre.«

»Und so sehen wir aus: Wir haben Haare. Haare sind wie Fäden, die vom Kopf herunterhängen«

»Feiert Ihr eigentlich besondere Alien-Feste?«

»Habt Ihr jemals von soetwas wie “Schule” gehört?«

»Auf der Erde will jeder den Frieden – also bitte freßt uns nicht alle auf! Denn wenn Ihr das tut, haben wir ja nichts mehr zum Essen…«

Das waren Auszüge aus hunderten von Briefen, die Kindergartenkinder, Grund- und Hochschüler aus Phoenix (Arizona) an die Außerirdischen richteten.

Lucy Hawking, die Tochter des berühmten Astrophysikers und emeritierten Mathematikprofessors Stephen Hawking, war die Initiatorin des Wettbewerbs Zusammen mit einem der Gründer des »Writer-In-Residence«, fragte sie die anderen Kinder: »Was wäre unsere Botschaft, wenn wir den Kontakt zu einer außerirdischen Zivilisation herstellen könnten?«

Der Gewinner des Wettbewerbs, der Siebtklässler Benjamin Lee aus der jüdischen Pardes Day School, gibt die Antwort:

»Bitte helft uns die Welt zu retten – nicht vor Euch, sondern vor uns selbst. Wir sind dabei unseren Planeten zu zerstören und brauchen Hilfe von technologisch fortgeschrittenen Wesen. Unser Planet ist verschmutzt, viele Nationen befinden sich im Krieg, es gibt Unruhen und unsere Wirtschaft ist in Aufruhr. Vielleicht könnt Ihr unsere Welt retten. Wir sind sicher, daß Ihr freundliche Wesen seid, nachdem ihr schon diesen weiten Weg zurückgelegt habt, nur um uns zu sehen. Bitte kommt und lebt hier mit uns – und teil euer Wissen mit uns, wir brauchen es wirklich!«
Nachdem Stephen Hawkin die Gewinner-Botschaft verlesen hatte und dem Gewinner gratulierte, fügte er hinzu: »Laßt uns hoffen sie können uns helfen bevor es zu spät ist!«

»Die Briefe waren erstaunlich!«, resümiert Lucy Hawking, »Einige haben unseren Planeten beschrieben, andere beschrieben lieber sich selbst. Sie erzählten von der Schule, dem Transportwesen, Technik, Sprache, sogar einschließlich der Gebärdensprache, und von Arbeitsplätzen. Einige baten um Frieden, andere drohten daß wir bewaffnet seien, falls die Außerirdischen mit der Absicht kämen, uns erobern zu wollen.« – »Und es gab viele nützliche Ratschläge, wie “denkt daran, Geld mitzubringen” und “wenn Ihr in Arizona landet, solltet Ihr viel Wasser trinken.” Ein junger Autor gab sogar Ratschläge, wie wir am besten zu finden seien: “Schaut einfach nach einem Planeten Ausschau, der einen ganzen Menge wirbelnder weißer Wolken hat”«, zitierte Lucy Hawking die jungen Botschafter des Planeten Erde. Lucy selbst hat sich auch schon als Autorin bewährt, denn sie half ihrem Vater eine beliebte Buchreihe für junge Erwachsene zu verfassen.

Die Gewinner sollten an einer gesonderten Veranstaltung am 9. April auf dem ASU Tempe-Campus auf ganz besondere Weise gewürdigt werden. Zu diesem Anlass wurde nämlich die 144 Zeichen lange Gewinner-Botschaft über ein Earth-Moon-Earth-Verfahren (auch »Moonbounce« genannt) ins Weltall geschickt.

Quelle: networkedblogs.com

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