Journalisten, die Beiträge zu UFOs meiden, lassen ihre Leser im Stich

Seit mehr als 60 Jahren gibt es unzählige gut dokumentierte Berichte von Sichtungen, Landungen und Abstürzen unidentifizierter Fluggeräte, welche häufig als unidentifizierte fliegende Objekte (UFOs) bezeichnet werden. Unzweifelhaft stehen diese Objekte unter intelligenter Kontrolle und bewegen sich mit Geschwindigkeiten und aeronautischen Fähigkeiten, die bei weitem das übersteigen wozu militärische und zivile Flugzeuge heutzutage fähig sind. Aussagen von glaubwürdigen Zeugen wie Astronauten, Generälen, Admiralen, Polizisten, Piloten, Wissenschaftlern und vielen anderen zuständigen Bediensteten beglaubigen die physische Realität und Einzigartigkeit dieser Fahrzeuge. Zusätzlich gibt es Hinweise darauf, dass einige dieser Maschinen durch Militärpersonal der Vereinigten Staaten und anderer Nationen geborgen wurden. Zudem hat die Forschung bestätigt, dass einige Zeugen die Körper von „Besuchern“, die nur als „Außerirdisch“ bezeichnen werden können, gesehen und berührt haben.

Von Bill Wickersham

1999 wurde ein außergewöhnliches Dokument mit dem Titel „UFOs und die Verteidigung: Worauf müssen wir uns vorbereiten?“ von einer unabhängigen Gruppe früherer Mitarbeiter des Französischen Instituts für Nationale Verteidigung sowie von anderen Experten aus verschiedenen wissenschaftlichen Feldern publiziert. Unter dem Namen COMETA-Report untersuchte die Studie ca. 500 internationale UFO-Sichtungen, unter anderem Fälle, in denen es zu Radar und visuellem Kontakt kam sowie vormals geheim gehaltene Berichte von Militärpiloten sowie von Piloten des kommerziellen Luftverkehrs. Außerdem wurde weiteres Material von offiziellen Quellen, Regierungsstellen und den Luftwaffen verschiedener Nationen analysiert. Des Weiteren untersuchte der Bericht die politischen und religiösen Implikationen von UFOs sowie das Problem der Desinformation, Verunglimpfung und Manipulation durch Regierungsstellen und anderen Interessengruppen.

In seinem Fazit bezieht sich der Report auf das Thema der außerirdischen Besuche: „Es gibt eine einzige Hypothese, die sich hinlänglich auf Fakten und die heutige Wissenschaft bezieht. Dies ist die Hypothese der Außerirdischen Besucher. Seit 1947 durch einige Angehörige des US-Amerikanischen Militärs entwickelt, ist diese These mittlerweile weltweit bekannt. Sie wird zwar immer wieder von einer elitären Gruppe diskreditiert, ist aber dennoch plausibel. Wissenschaftler (Astronomen, Physiker, Ingenieure, Zukunftsforscher) haben sich inzwischen insoweit mit dem Thema der außerirdischen Besuche beschäftigt, dass diese als Hypothese, vor allem von den Fachkollegen, akzeptiert werden sollte.“

Als die Journalistin Leslie Kean eine erste Einschätzung des COMETA-Report in der Boston Globe vom 21. Mai 2000 veröffentlichte, rechnete sie damit, „dass der Artikel eine Art von Medienecho, in dem andere Journalisten bereitwillig da weitermachten wo sie aufgehöhrt hatte, nach sich ziehen würde. …Erstaunlicherweise geschah nichts. …  Dies war der Anfang eines ungemütlichen Erwachens, eine Vorbereitung auf die verblüffende Realität, dass UFOs nicht einmal ansatzweise anerkannt werden können, nicht einmal als die unidentifizierten fliegenden Objekte die sie sind. Jeder tat so, als würden sie nicht existieren.“

In Anbetracht des lebensverändernden Potentials und der Konsequenzen des UFO/Außerirdischen Problems und weil dieses Thema hauptsächlich der Gegenstand der sensationshungrigen Klatschpresse war, ist es umso wichtiger, dass lokale, nationale sowie internationale Journalisten in ernstzunehmender Weise der Aufgabe und Verantwortung , welche Teil der Ethik ihres unverzichtbaren Berufszweiges sind, nachkommen. Seit mehr als 60 Jahren hat die Mainstream-Presse dieses Thema, welches die größte Story der Menschheitsgeschichte darstellen könnte, entweder ignoriert oder lächerlich gemacht.

Während dieser Zeit wurden die bekanntesten Nachrichtenagenturen der Vereinigten Staaten unzählige Male von Bürgern und Forschern bezüglich Vorkommnissen, Informationen und Beweisen, die sich mit dem UFO-Phänomen beschäftigen, konfrontiert. Mit wenigen Ausnahmen haben die großen Nachrichtenorganisationen, wie die New York Times, die Los Angeles Times, die Washington Post und die  TV-Nachrichten der Sender ABC/NBC/CBS/CNN sich dieses Themas nicht angenommen. In vielen Fällen wurde von lokalen Medien über UFO-Vorkommnisse berichtet und im Anschluss an engstirnige Redakteure auf nationaler Ebene weitergegeben, die es unterließen dem Thema weiter nachzugehen.

Beispiele für solche Nachlässigkeiten gibt es viele. Ein interessanter Fall ereignete sich im April 1997, als tausende Menschen im Raum von Phoenix, Arizona eine UFO-Sichtung machten. Dieses massive UFO war eine der spektakulärsten Sichtungen in der US-Amerikanischen Geschichte. Nichtsdestotrotz hätten die Mainstream-Journalisten dieses Ereignis komplett ignoriert wäre da nicht das unvoreingenommene, detaillierte Interview mit der Kongressabgeordneten Frances Barwood des USA Today Reporters Richard Price gewesen, welcher einen hervorragenden Artikel zu diesem Thema geschrieben hat.

Geschichtlich betrachtet sind die großen Medienkonzerne der Auffassung, dass UFOs nicht real sind. Dem zufolge behandelten sie jeden der anderer Meinung ist als intellektuell verkümmert, abweisungswürdig oder gar als lächerlich. Ein Großteil der Journalisten, aber auch viele Akademiker, haben ihre professionelle Pflicht vergessen, die Sachlage fair und objektiv zu behandeln. Dieses Verhalten wird von einigen UFO-Forschern als das „journalistische UFO-Syndrom“ bezeichnet.

Der Philosoph Arthur Schopenhauer sagte über die Suche nach der Wahrheit: „ Alle Wahrheit durchläuft drei Stufen. Zuerst wird sie lächerlich gemacht oder verzerrt. Dann wird sie bekämpft. Und schließlich wird sie als selbstverständlich angenommen“ Wenn vernünftige journalistische Praktiken auf das UFO/Außerirdischen Thema angewendet werden, sind wir vielleicht in der Lage die ersten beiden Stufen zu verkürzen.

Bill Wickersham Hilfsprofessor für Friedensforschung an der Universität von Missouri-Columbia.

Quelle: Columbia Daily Tribune

Übersetzung: Tobias Berg

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