Kontakt in den nächsten zwanzig Jahren

Ein russischer Astronom meint, dass die Menschen in den nächsten zwei Jahrzehnten außerirdische Zivilisationen entdecken werden.

„Die Entstehung von Leben ist so sicher, wie die Bildung von Atomen. Leben existiert auf anderen Planeten und wir werden es in den nächsten zwanzig Jahren entdecken“, sagt Andrei Finkelstein, Direktor der Russischen Akademie der Wissenschaften, nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Interfax.

Anlässlich eines internationalen Forums zur Suche nach außerirdischem Leben, sagt Finkelstein, dass 10% der bekannten Planeten um Sonnen kreisen, ähnlich wie unsere Erde.

Wenn dort Wasser gefunden wird, dann wahrscheinlich auch Leben, meint der Wissenschaftler und fügt hinzu, dass die Außerirdischen höchstwahrscheinlich zwei Arme, zwei Beine und einen Kopf haben und damit den Menschen ähnlich sehen.

„Vielleicht haben sie unterschiedliche Hautfarben, aber das haben wir ja auch“, sagt Finkelstein.

Finkelsteins Institut betreibt ein Programm, welches auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges und während des ‚Wettlaufs ins All‘ in den 1960er Jahren gestartet wurde. Das Ziel ist die Suche nach Signalen Außerirdischer im Weltraum.

„Die ganze Zeit, in der wir nach außerirdischen Zivilisationen gesucht haben, haben wir auf eine Nachricht gewartet und nicht umgekehrt“, sagt Finkelstein.

Im März dieses Jahres verursachte ein Wissenschaftler der NASA eine kontroverse Diskussion um angeblich außerirdische fossile Bakterien auf Meteoriten, die auf der Erde gefunden wurden.

Richard Hoover, ein Astrobiologe der US-Raumfahrtbehörde vom Marshall Space Flight Center in Alabama, meinte Filamente und andere Strukturen in einigen Meteoriten scheinen mikroskopische Fossilien außerirdischer Wesen zu sein, die irdischen Algen oder Cyanobakterien ähneln.

In einem Artikel im Journal of Cosmology behauptet Hoover, dass das Fehlen von Stickstoff in den Proben darauf hinweise, dass „die Überreste der außerirdischen Lebensformen, die auf dem Mutterkörper des Meteoriten gefunden worden, dort gewachsen waren, als noch Wasser vorhanden war, lange bevor der Meteorit in die Atmosphäre der Erde eingetreten war.“

Quellen: guardian.co.uk, iaaweb.org, grenzwissenschaft-aktuell.de

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